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Anwendungsbeispiele / 3D-Druck · MJF

PA12-Funktionsteile als Kleinserie

Typisches MJF-Szenario für leichte, komplexe Kunststoffkomponenten ohne Werkzeugkosten.

Illustratives Projektszenario: Dieses Beispiel dient der technischen Orientierung und stellt keine veröffentlichte Kundenreferenz dar.
Ausgangssituation

Die technische Herausforderung

Für eine Funktionsbaugruppe werden leichte Kunststoffteile mit komplexen Innenkonturen und mehreren Montagefeatures benötigt. Ein Spritzgusswerkzeug wäre für die Stückzahl wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Fertigungsstrategie

Vorgehensweise

Das Bauteil wird für MJF optimiert: gleichmäßige Wandstärken, entpulverbare Hohlräume, robuste Clips und montagegerechte Bohrungen. Funktionsflächen werden gezielt betrachtet, statt das gesamte Teil mit unnötig engen Anforderungen zu versehen.

01

Daten prüfen

CAD, Zeichnung, Revision, Menge und Lieferziel werden auf Vollständigkeit geprüft.

02

DFM & Verfahren

Geometrie, Material und Anforderungen werden gegen geeignete Fertigungswege bewertet.

03

Qualität definieren

Prüfmerkmale, Dokumente und gegebenenfalls Oberflächen werden vor Vergabe festgelegt.

04

Beschaffung & Lieferung

Angebot, Fertigungsweg, Termin und Lieferkette werden strukturiert koordiniert.

Ergebnis

Was diese Vorgehensweise verbessert

Kein Serienwerkzeug

Niedrige Anlaufkosten für kleine und mittlere Mengen.

Komplexe Geometrie

Interne Strukturen und integrierte Funktionen werden möglich.

Kurzer Änderungszyklus

CAD-Anpassungen können ohne Werkzeugänderung umgesetzt werden.

Skalierbare Serie

Wiederholbestellungen auf Basis derselben Revision.

Wichtig: Die tatsächlich erreichbaren Toleranzen, Lieferzeiten, Werkstoffwerte und Dokumentationsumfänge hängen immer vom konkreten Bauteil, Hersteller, Halbzeug, Fertigungszustand und vereinbarten Prüfplan ab.