Prototypen
Geeignet für funktionsfähige Metall- und Kunststoffprototypen ohne Werkzeugkosten.
Von einfachen 2,5D-Konturen bis zu komplexen prismatischen Geometrien koordinieren wir die Fertigung nach CAD-Modell, Zeichnung und projektspezifischen Qualitätsanforderungen.

Fräsen eignet sich besonders für Bauteile mit ebenen Flächen, Taschen, Bohrbildern, Gewinden, Konturen und räumlichen Geometrien.
Geeignet für funktionsfähige Metall- und Kunststoffprototypen ohne Werkzeugkosten.
Für kundenspezifische Komponenten, Vorrichtungen und schwer verfügbare Ersatzteile.
Wirtschaftlich bei überschaubaren Stückzahlen, insbesondere wenn Geometrien häufig geändert werden.
Bei stabilen CAD-Daten und wiederkehrendem Bedarf können Bearbeitungs- und Prüfprozesse standardisiert werden.
Die realisierbare Größe hängt von Maschinenpark, Material, Spannstrategie und geforderter Genauigkeit ab.
Entgraten, Eloxieren, Beschichten, Schleifen, Polieren und weitere Verfahren können projektspezifisch kombiniert werden.
Eine fertigungsgerechte Konstruktion beeinflusst Kosten, Bearbeitungszeit und Prozesssicherheit deutlich.
Innenkanten entstehen werkzeugbedingt mit Radius. Sehr kleine Radien können Sonderwerkzeuge und längere Bearbeitungszeiten erfordern.
Große Tiefe im Verhältnis zur Werkzeuglänge kann Schwingungen, Oberflächenabweichungen und Kosten erhöhen.
Dünnwandige Bereiche können sich beim Spannen oder Zerspanen verformen. Wandstärken sollten der Bauteilgröße und dem Material angepasst werden.
Nur funktionsrelevante Maße sollten eng toleriert werden. Unnötig enge Toleranzen erhöhen Prüf- und Fertigungsaufwand.
Gewindeart, Gewindetiefe, Toleranzklasse und erforderliche Gewindeeinsätze sollten eindeutig spezifiziert werden.
Klare Datums- und Bezugsdefinitionen unterstützen eine eindeutige Prüfung und Wiederholbarkeit.
Die konkrete Auswahl hängt von Funktion, Umgebung, Gewicht, Festigkeit und Nachbearbeitung ab.
| Werkstoffgruppe | Beispiele | Typische Gründe |
|---|---|---|
| Aluminium | 6082, 6061, 7075 | Geringes Gewicht, gute Zerspanbarkeit, vielfältige Oberflächen |
| Edelstahl | 1.4301, 1.4404 | Korrosionsbeständigkeit und hochwertige Oberflächen |
| Stahl | C45, 42CrMo4, Baustähle | Festigkeit, Verschleißbeständigkeit und Wirtschaftlichkeit |
| Kunststoffe | POM, PA, PEEK, PTFE | Geringes Gewicht, elektrische oder chemische Eigenschaften |
Laden Sie 3D-Modell, Zeichnung und Anforderungen hoch. Wir prüfen das Projekt und strukturieren die Anfrage für die Fertigung.
Beim CNC-Fräsen wird Material mit rotierenden Werkzeugen gezielt abgetragen. Das Verfahren eignet sich für prismatische, konturierte und komplexe Bauteile und lässt sich je nach Maschine drei-, vier- oder fünfachsig umsetzen.
Gehäuse, Adapterplatten, Halter, Maschinenbauteile, Kühlkörper, Formeinsätze und Prototypen. Die technische Eignung allein reicht jedoch nicht. Ein wirtschaftlicher Fertigungsweg berücksichtigt auch Losgröße, Änderungswahrscheinlichkeit, Lieferzeit, Prüfaufwand und mögliche Nachbearbeitung. Deshalb sollte die Auswahl möglichst früh mit dem realen Bedarf abgeglichen werden.
Beim CNC-Fräsen wird Material mit rotierenden Werkzeugen gezielt abgetragen. Das Verfahren eignet sich für prismatische, konturierte und komplexe Bauteile und lässt sich je nach Maschine drei-, vier- oder fünfachsig umsetzen. Bei Prototypen kann Flexibilität wichtiger sein als ein minimaler Serienpreis. Bei wiederkehrenden Serien stehen dagegen Prozessstabilität, reproduzierbare Qualität und Lieferfähigkeit stärker im Mittelpunkt. Diese Unterschiede wirken direkt auf Maschinenwahl, Werkzeugstrategie und Prüfplanung.
Innenradien sollten zum Werkzeugdurchmesser passen. Tiefe schmale Taschen, extrem dünne Wände und unnötige Umspannungen treiben Aufwand und Risiko. Eine fertigungsgerechte Konstruktion reduziert nicht nur Preis, sondern auch technische Risiken. Besonders wichtig ist, funktionskritische Merkmale klar von nicht kritischen Bereichen zu unterscheiden. Dadurch kann der Fertiger seine Prozesskette zielgerichtet planen.
Bei Änderungen nach der Angebotsphase sollte geprüft werden, ob sich Spannkonzept, Werkzeugzugang, Materialbedarf, Prozessfolge oder Qualitätssicherung verändern. Selbst kleine Geometrieänderungen können bei komplexen Teilen große Auswirkungen auf Programmierung oder Rüstaufwand haben.
Sehr breite Werkstoffpalette von Aluminium und Stahl bis POM oder PEEK. Zerspanbarkeit und Wärmeentwicklung unterscheiden sich deutlich. Material sollte immer mit Lieferzustand, Norm oder eindeutigem Datenblatt beschrieben werden, wenn Eigenschaften kritisch sind. Allgemeine Bezeichnungen können zu unterschiedlichen Annahmen führen. Bei internationalen Beschaffungen gewinnen Materialzeugnisse und eindeutige Werkstoffreferenzen zusätzlich an Bedeutung.
Alternativmaterialien können Kosten oder Lieferzeit verbessern, dürfen aber nicht allein aufgrund ähnlicher Namen ausgewählt werden. Festigkeit, Korrosion, Wärmeausdehnung, Verarbeitbarkeit und Oberflächenoptionen sind gemeinsam zu bewerten.
Bezugssysteme und Funktionsflächen sind entscheidend. Enge Toleranzen sollten auf wirklich relevante Bereiche begrenzt werden. Jede enge Toleranz erhöht potenziell Bearbeitungs-, Prüf- und Ausschussrisiko. Daher sollten Toleranzwerte funktionsbasiert festgelegt werden. Wo Allgemeintoleranzen ausreichend sind, sollten keine unnötig engen Einzelmaße verwendet werden.
Qualitätsdokumente wie Messprotokoll, Materialzeugnis oder CoC sollten bereits im RFQ genannt werden. Nachträgliche Anforderungen können Prozess und Preis ändern. Bei Serienprojekten kann es sinnvoll sein, kritische Merkmale und Stichprobenumfang in einem Prüfplan festzuhalten.
Materialabtrag, Taschenvolumen, Bearbeitung von mehreren Seiten, Werkzeugwechsel, Toleranzen, Oberfläche und Losgröße. Zusätzlich beeinflussen Expressanforderungen, kleine Losgrößen, Sonderverpackung, Dokumentation und mehrstufige Nachbehandlung die Gesamtkosten. Der günstigste Weg ist daher oft nicht die billigste Maschine, sondern die Prozesskette mit den wenigsten unnötigen Übergaben.
Ein professioneller Kostenvergleich sollte Material, Fertigung, Werkzeug, Nachbearbeitung, Prüfung, Verpackung und Transport gemeinsam betrachten. Bei wiederkehrenden Teilen können Rahmenmengen und Jahresbedarfe bessere Kalkulationsgrundlagen schaffen.
Automation, Maschinenbau, Elektronikgehäuse, Medizintechnik-Entwicklung, Automotive-Prototypen und Vorrichtungen. Innerhalb dieser Felder kann das gleiche Verfahren sehr unterschiedliche Qualitäts- und Dokumentationsniveaus haben. Deshalb sollte die Endanwendung bereits in der Angebotsphase genannt werden, insbesondere bei sicherheitskritischen oder regulatorisch beeinflussten Projekten.
Für Einzelteile steht häufig Geschwindigkeit im Vordergrund. Bei Kleinserien werden Wiederholbarkeit und stabile Daten wichtiger. Für Serien sollte zusätzlich geprüft werden, ob Materialverfügbarkeit, alternative Fertigungspartner und klare Änderungsprozesse vorhanden sind. A Plus PartForge verbindet diese technischen und kaufmännischen Überlegungen in der RFQ- und Partnerlogik.
CNC-Fräsen ist dann sinnvoll, wenn die technische Zielsetzung, Materialeigenschaften, Geometrie und Stückzahl zum jeweiligen Prozess passen. Für eine belastbare Entscheidung sollten nicht nur Herstellbarkeit, sondern auch Qualität, Lieferzeit und Gesamtkosten betrachtet werden.
Mindestens CAD-Daten, Zeichnung oder eindeutige Maßinformationen, Material, Menge, gewünschte Oberfläche, relevante Toleranzen, Lieferziel und besondere Qualitätsdokumente. Je komplexer die Anwendung, desto wichtiger sind Angaben zu Funktionsflächen und Endverwendung.
Kosten sinken meist durch eine fertigungsgerechte Geometrie, realistische Toleranzen, standardisierte Materialien, wirtschaftliche Losgrößen und früh definierte Oberflächen- oder Prüfanforderungen. Unnötige Sonderforderungen sollten vermieden werden.
Qualität muss auf die Funktion des Bauteils abgestimmt werden. Kritische Merkmale sollten gezielt geprüft und dokumentiert werden, statt pauschal jedes Maß mit maximalem Aufwand zu kontrollieren.