Allgemeintoleranzen
Für nicht separat tolerierte Maße kann eine vereinbarte Allgemeintoleranz gelten. Welche Norm und Klasse gilt, muss eindeutig in Zeichnung oder Bestellung festgelegt werden.
Eine gute Toleranzstrategie sichert Funktion, ohne die Fertigung unnötig teuer oder komplex zu machen.
Jede zusätzliche Genauigkeitsanforderung kann Bearbeitungszeit, Messaufwand, Ausschussrisiko und Kosten erhöhen. Deshalb sollten enge Toleranzen nur dort eingesetzt werden, wo sie funktional notwendig sind.
Für nicht separat tolerierte Maße kann eine vereinbarte Allgemeintoleranz gelten. Welche Norm und Klasse gilt, muss eindeutig in Zeichnung oder Bestellung festgelegt werden.
Passsitze, Lagerstellen, Dichtflächen, Achsabstände und Schnittstellen sollten gezielt toleriert werden.
Form-, Lage- und Rundlaufanforderungen sollten mit Bezugsflächen und Messstrategie eindeutig definiert sein.
Eine Forderung ist nur sinnvoll, wenn sie mit geeignetem Messmittel eindeutig überprüft werden kann.
Präzisionsmessungen und Maßangaben können von Referenztemperaturen und Werkstoffausdehnung beeinflusst werden.
Additive Verfahren haben andere Genauigkeits- und Oberflächenprofile als CNC; Nachbearbeitung kann notwendig sein.
Senden Sie bei kritischen Bauteilen immer 3D-CAD plus freigegebene 2D-Zeichnung. Markieren Sie Merkmale, die für Montage, Dichtheit, Laufverhalten oder Sicherheit entscheidend sind.
| Angabe | Warum wichtig |
|---|---|
| CAD-Modell | Definiert die nominelle 3D-Geometrie. |
| 2D-Zeichnung | Definiert Toleranzen, Gewinde, Oberflächen, Prüfmerkmale und besondere Hinweise. |
| Revision | Verhindert Fertigung nach veraltetem Datenstand. |
| Bezugsflächen | Ermöglichen eindeutige geometrische Prüfung. |
| Prüfumfang | Legt fest, welche Merkmale dokumentiert gemessen werden sollen. |
Weiterführende Seiten zu Normen, Passungen, geometrischer Tolerierung und Oberflächen.