Form
Geradheit, Ebenheit, Rundheit oder Zylindrizität bewerten die Geometrie ohne zwingenden Bezug zu einem Datum.
Geometrische Toleranzen beschreiben nicht nur ein Maß, sondern wie Form, Orientierung, Lage und Lauf eines Merkmals funktional begrenzt werden.
ISO 1101:2017 bildet die zentrale Grundlage für die Symbolsprache geometrischer Spezifikationen.
Geradheit, Ebenheit, Rundheit oder Zylindrizität bewerten die Geometrie ohne zwingenden Bezug zu einem Datum.
Parallelität, Rechtwinkligkeit und Neigung beziehen ein Merkmal auf definierte Bezugsgeometrien.
Position, Symmetrie oder Profilanforderungen steuern die räumliche Lage.
Rundlauf und Gesamtrundlauf sind besonders für rotierende Bauteile relevant.
Datums A/B/C müssen funktional und messtechnisch sinnvoll gewählt werden.
Jede geometrische Forderung sollte mit der vorgesehenen Messstrategie kompatibel sein.
Viele unnötige Kosten entstehen nicht durch die Fertigung selbst, sondern durch mehrdeutige oder widersprüchliche Toleranzketten.
| Fehler | Bessere Lösung |
|---|---|
| Zu viele enge Lagetoleranzen | Nur funktionsrelevante Merkmale eng tolerieren |
| Unklare Datums | Funktionsflächen als Bezugsbasis wählen |
| CAD und Zeichnung widersprechen sich | Freigaberegel definieren |
| Messmethode unbekannt | Prüfstrategie früh abstimmen |
| Beschichtung nicht berücksichtigt | Endzustand eindeutig spezifizieren |